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Case Study: HypoVereinsbank

HVB Info München Unterstützung eines Netzwerk-Upgrades,München, Juli 2002

Kurzbeschreibung des Kunden
Die HypoVereinsbank ist eine der größten privaten Großbanken Deutschlands. Mit Ihren Beteiligungen ist die HypoVereinsbank Marktführer in der Region Deutschland, Österreich sowie Zentral- und Osteuropa.

Projektziele
Ziel des Projektes war die Unterstützung der HVB Info bei der Vorbereitung eines Netzwerk-Software-Upgrades. Das Upgrade sollte im ATM Backbone des Netzes durchgeführt werden. Dieser Backbone verbindet Standorte der HypoVereinsbank untereinander. Die EANTC Unterstützung in Form von Leistungstests sollte sicherstellen, dass nach dem Software-Upgrade die von der HVB Info erwarteten Leistungsparameter des Netzes erreicht werden und es durch die neue Software zu keinen Ausfallsituationen kommt.

Vorteile für den Kunden
Mit speziellen Lastsimulationen zur Analyse von Langzeitproblemen konnte die gesamte Testdauer erheblich reduziert werden, an einem Tag konnte das Lastverhalten von drei Monaten simuliert werden.

Skalierungstests konnten die Erweiterbarkeit des Netzes unter den Bedingungen der HVB Info nachweisen.

Durch die Testunterstützung konnte bereits vor dem eigentlichen Upgrade Termin eine detaillierte Lastanalyse der neuen Software-Version durchgeführt werden. So konnten potentielle Aufallszenarien vor dem Auftreten im späteren Netzbetrieb identifiziert und evaluiert werden.

Die Termin- und Ressourcenplanung für die weitere Durchführung des Netzwerk-Upgrades konnten auf der Grundlage der Testergebnisse von der HVB Info optimiert werden, frei gewordene Ressourcen konnten in anderen Projekten eingesetzt werden.

Beschreibung der Testszenarien
Das EANTC hat vor Ort zusammen mit dem Kunden und dem Hersteller (Cisco Systems) folgende Testsszenarien durchgeführt:

  • ATM Signalisierungstests
  • LAN Emulation Signalisierungstests
  • LAN Emulation Last- und Durchsatztests

Dabei konnten extreme Lastsituationen vor der eigentlichen Netzumschaltung evaluiert und somit als Risikofaktoren ausgeschaltet werden, z.B.

  • ob die Signalisierungsimplementierung langzeitstabil ist,
  • ob eine rege Signalisierungsaktivität und eine große Zahl aktiver Verbindungen im späteren Vollausbau zu keinen Problemen führt,
  • ob die Leistungsfähigkeit des Netzes auch bei hoher Auslastung stabil bleibt oder
  • ob ein Signalisierungssturm nach einem Komponentenausfall Probleme bereitet.
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Schematische Skizzierung des Netzes.

 

Die Abbildung zeigt die Testumgebung mit den zentralen Komponenten des Netzes.

 
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